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Allgemeines

Bienenvölker für die Schweiz

Information für die schweizer Imkerkollegen

Grundsätzlich gelten für die schweizer Imkerkollegen beim Kauf von Bienenköniginnen und Bienenvölker die gleichen Konditionen auf liberiu.com (Preis, Fracht etc). Für die Einfuhr in die Schweiz sollten Sie aber vorher Ihre zuständige Gesundheitsbehörde kontaktieren. Ausreichend ist aber das mitgelieferte behördliche Gesundheitszeugnis wie in den EU-Ländern. Die Einfuhr ist aber zollpflichtig.

Für weiter Fragen kontaktieren Sie uns

office@liberiu.com

Varroamilbe

Die '''Varroamilbe''' (''Varroa destructor'') ist eine ca. 1,6 Millimeter kleine Milbe, die sich bei der Europäische Honigbiene festbeißt. Die eigentliche Entwicklung und Vermehrung der Milbe findet in der verdeckelten Bienenbrut statt - vorzugsweise in der Drohnenbrut. Deshalb handelt es sich bei der '''Varroose''' im Wesentlichen um eine Brutkrankheit.

Da im Winterhalbjahr keine Brut gepflegt wird, müssen die Varroamilben in dieser brutlosen Zeit vollständig auf die erwachsenen Bienen wechseln, um zu überleben. Diesen Umstand machen sich auch die Imker durch eine Varroa-Nachbehandlung (November, Dezember) zunutze um die Milbenpopulation nochmals entsprechend reduzieren zu können. Nachbehandelt wird in diesen Fällen meist mit Oxalsäure.

Die instrumentelle oder künstliche Besamung

Dieinstrumentelleoderkünstliche Besamungfindet in der Bienenzucht immer mehr Anwendung und Anerkennung. Dieser Trend ist seit Jahren weltweit zu beobachten, denn es gibt für dieseabsolut sichere Paarungskontrollekein besseres Verfahren.

Ohne Paarungskontrolle sind auch keine effektiven Zuchtfortschritte in kurzer Zeit möglich. Darüber hinaus werden interessante Zuchtexperimente ermöglicht, die sonst nicht möglich wären.

Propolis

Auf den Bienen leben weder Bakterien noch Viren oder Pilze. Diese Abwehrfähigkeit ist für die Bienen äußert wichtig. Bei einer engen Lebensgemeinschaft von bis zu 80.000 Bienen pro Volk wären die Auswirkungen einer Seuche verheerend. Mit Propolis stärken die Bienen ihr Immunsystem. In ihrer heutigen Erscheinung gibt es Bienen seit 50 Millionen Jahren (Jungtertiär); sie haben sich in dieser Zeit genetisch kaum verändert. Propolis schützt die Bienen seit jeher vor Krankheiten.

Die Bezeichnung Propolis stammt aus dem Griechischen und heißt: " für die Stadt". Die Bienen sammeln die Rohstoffe an Pflanzen, vor allem an Knospen, deren Auszüge sie mit eigenen Sekreten versetzen.

Wie entsteht Honig

Echter Bienenhonig ist ein Geschenk aus der Natur und entsteht aus dem Zusammenspiel von blühenden Pflanzen und Honigbienen. Wie Goethe schon schrieb, müssen beide einst wohl füreinander geschaffen worden sein:

„Ein Blumenglöckchen vom Boden hervor, war fröhlich gesprosst im lieblichen Flor; da kam ein Bienchen und naschte fein, die müssen wohl füreinander sein.“Wolfgang von Goethe

Bienentanz-Video

Für das Video ist die Installation der AnwendungWindows Media Playernotwendig.

Findet eine Kundschafterin eine neue Trachtquelle, so bringt sie den Duft und eine Kostprobe des Nektars mit in den Stock und führt dort ihren Rund- oder Schwänzeltanz auf.

Wenn eine Sammelbiene von der Futtersuche zurückkommt, teilt sie ihren Stockgenossinnen durch einen Tanz mit, wo sie Nahrung gefunden hat.

Bienengift

Bienengift, auch Apitoxin genannt, ist eine komplexe Mischung verschiedener Proteine , die eine lokale Entzündung hervorrufen und gerinnungshemmend wirken. Bienengift wird im Hinterleib von Arbeiterbienen aus einer Mischung von sauren und basischen Sekreten hergestellt und mit einem Stachel dem Gegner eingespritzt. Eine Honigbiene kann ca 0,1 mg Gift verspritzen. Bienengift ist sauer (pH 4,5-5,5) und hat eine gelbliche opalisierende Farbe.

Berühmte Imkerpersönlichkeiten

Ambrosius
  • 339 in Trier † 397 in Mailand

Kirchenlehrer, Bischof von Mailand. Nach der Überlieferung soll sich ihm in jungen Jahren ein Bienenschwarm auf Kopf und Gesicht gesetzt haben. Der Schwarm sei weitergeflogen, ohne ihn zu stechen. Allgemein gilt Ambrosius als Schutzheiliger der Imker.

Met

Herkunft des Wortes „Met“

Das deutsche WortMethat seine Wurzeln im indogermanischen Wortstamm*medhu-, mit dem zumeist der Honig bezeichnet wurde. Wie verbreitet dieser Wortstamm im indogermanischen Sprachraum ist, zeigen folgende Beispiele: Das spanische und französische „miel“ oder das slawische „med“ bedeuten Honig. Auf Dänisch und Norwegisch heißt Met „mjød“, auf Schwedisch „mjöd“. Im Sanskrit bezeichnet das Wort „mádhu“, einen süssen, berauschenden Trank oder Honig. In allen indogermanischen Sprachen bildet der Wortstamm den Ursprung für Rausch .

Drohnensammelplatz

Drohnensammelplätze sind Plätze, die von männlichen Honigbienen ( Drohnen ) nach der Geschlechtsreife (12-14 Tage nach dem Schlupf ) aufgesucht werden, um sich an diesen mit jenen Bienenköniginnen zu verpaaren, die ebenfalls zu diesem Platz kommen. Auf Drohnensammelplätzen können sich bis zu 20.000 Drohnen sammeln.