Varroamilbe
Varroamilbe
Die '''Varroamilbe''' (''Varroa destructor'') ist eine ca. 1,6 Millimeter kleine Milbe, die sich bei der Europäische Honigbiene festbeißt. Die eigentliche Entwicklung und Vermehrung der Milbe findet in der verdeckelten Bienenbrut statt - vorzugsweise in der Drohnenbrut. Deshalb handelt es sich bei der '''Varroose''' im Wesentlichen um eine Brutkrankheit.
Da im Winterhalbjahr keine Brut gepflegt wird, müssen die Varroamilben in dieser brutlosen Zeit vollständig auf die erwachsenen Bienen wechseln, um zu überleben. Diesen Umstand machen sich auch die Imker durch eine Varroa-Nachbehandlung (November, Dezember) zunutze um die Milbenpopulation nochmals entsprechend reduzieren zu können. Nachbehandelt wird in diesen Fällen meist mit Oxalsäure.
Varroa-Befallsmessung mit Puderzucker
Über das Bieneninstitut Kirchhain finden Sie eine einfache Anleitung um den Varroabefall Ihrer Bienenvölker feststellen zu können.
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Bienenkönigin Carnica (eigene Wahlzucht)
Wirtschaftskönigin aus eigener Wahlzucht. Diese Linie ging aus einer Kreuzung der Sklenar-Linie H47 mit einer Carnica (Varroatoleranzzucht-Kirchheim) hervor und bildet sehr starke, ertragsreiche Völker.