Startseite / Über die Biene

Über die Biene

Bienen - Bienenstaat

Die Honigbiene

Die Honigbiene (Apis mellifera, syn. Apis mellifica) ist weltweit verbreitet und gehört innerhalb der Familie der Bienen (Apidae, Stechimme) zur Insektenordung der Hautflügler, von denen 12.000 Arten bekannt sind. Eng verwandt ist sie mit den Solitärbienen, den Sandbienen und den Hummeln.

In Europa arbeiten die meisten Imker, je nach ihrer geografischen Lage, vor allem mit den Honigbienenrassen Apis mellifera carnica, Apis mellifera ligustica, Apis mellifera caucasia und die aus älteren europäischen Rassen gezüchtete Apis mellifera buckfast. Vereinzelt wird auch noch die Deutsche, Dunkle oder Nordische Biene, d. h. die Apis mellifera mellifera angetroffen, die urspünglich den ganzen mitteleuropäischen Raum bis weit nach Russland hinein heimisch war.

Wie entsteht Honig

Echter Bienenhonig ist ein Geschenk aus der Natur und entsteht aus dem Zusammenspiel von blühenden Pflanzen und Honigbienen. Wie Goethe schon schrieb, müssen beide einst wohl füreinander geschaffen worden sein:

„Ein Blumenglöckchen vom Boden hervor,
war fröhlich gesprosst im lieblichen Flor;
da kam ein Bienchen und naschte fein,
die müssen wohl füreinander sein.“
Wolfgang von Goethe

Propolis

Auf den Bienen leben weder Bakterien noch Viren oder Pilze. Diese Abwehrfähigkeit ist für die Bienen äußert wichtig. Bei einer engen Lebensgemeinschaft von bis zu 80.000 Bienen pro Volk wären die Auswirkungen einer Seuche verheerend. Mit Propolis stärken die Bienen ihr Immunsystem. In ihrer heutigen Erscheinung gibt es Bienen seit 50 Millionen Jahren (Jungtertiär); sie haben sich in dieser Zeit genetisch kaum verändert. Propolis schützt die Bienen seit jeher vor Krankheiten.

Die Bezeichnung Propolis stammt aus dem Griechischen und heißt: " für die Stadt". Die Bienen sammeln die Rohstoffe an Pflanzen, vor allem an Knospen, deren Auszüge sie mit eigenen Sekreten versetzen.

Bienenkoenigin

Die Bienenkönigin, auch Weisel oder Stockmutter genannt, ist das einzige geschlechtsreife weibliche Tier im Volk der Honigbienen. Ihr Hinterleib ist im Vergleich zu den der beiden anderen Phänotypen Drohn und Arbeiterin deutlich länger. In diesem sind mehrere voll entwickelte Eischläuche (Ovarien) vorhanden. Die Aufgabe der Königin ist ausschließlich das Legen von Eiern zum Erhalt des Bienenvolks. Wie die Arbeiterinnen hat die Königin zwar auch einen Stachel, setzt diesen aber nur vor dem Hochzeitsflug – zum Töten von Rivalinnen – ein.

Bienentanz-Text

Wenn eine Sammelbiene von der Futtersuche zurückkommt, teilt sie ihren Stockgenossinnen durch einen Tanz mit, wo sie Nahrung gefunden hat.

Es gibt zwei verschiedene Tanzformen.

  • Der Rundtanz zeigt eine Futterquelle in der Nähe bis etwa 100 Meter Entfernung vom Bienenstock an. Die Biene läuft dabei einen Kreis abwechselnd links- und rechtsherum. Je ergiebiger die Nahrungsquelle ist, desto lebhafter wird getanzt. Beim Rundtanz wird jedoch keine Richtungsangabe übermittelt.
  • Bei weiter entfernt liegenden Futterquellen wird der Schwänzeltanz aufgeführt. Die Biene läuft dabei ein kurzes Stück geradeaus und kehrt auf einem Bogen zum Ausgangspunkt zurück. Der Bogen wird abwechselnd nach rechts und links ausgeführt. Der Winkel der Geraden zur Senkrechten entspricht dem Winkel zur Sonne, den die Bienen einhalten müssen, um zur Futterquelle zu kommen. Auf der Geraden vollführt die Biene mit dem Hinterleib eine Schwänzelbewegung, deren Wackelstärke die Ergiebigkeit der Futterquelle angibt. Die Tanzgeschwindigkeit bestimmt schließlich die Entfernung.

Pollen

Der Pollen oder Blütenstaub ist die meist mehlartige Masse, die in den Antheren der Samenpflanzen gebildet wird. Er besteht aus den Pollenkörnern, den Mikrosporen. Sprachlich ist Pollen ein Sammelname; eine einzelne Mikrospore ist nicht ein Pollen, sondern ein Pollenkorn. Das Pollenkorn ist das Ergebnis einer Reduktionsteilung (Meiose) und besitzt somit nur einen einfachen

Aktuelle Beiträge