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Honigland
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Wir bieten Ihnen österreichischen Qualitätshonig direkt aus unserer Imkerei. Wir verwenden ausschließlich Vollholzbeuten und BIO Wachs.
Die Imkerei wird nach den Grundsätzen für die BIO-Haltung betrieben. Zusätzlich stehen unsere Bienenvölker inmitten einer großen BIO - Landwirtschaft in Bad Schallerbach.
Der Honig wird kalt geschleudert und kommt in dieser Frische und Qualität zu Ihnen. Wir bieten Ihnen Blütenhonig, Wald-Blütenhonig, Waldhonig und Cremehonig im 500g Glas
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Wie entsteht Honig
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Bienenland
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Auf liberiu.com kannst du dich einfach über die Bienen informieren. Dazu stehen dir Videos, Artikel, Forum, Kleinanzeigen zur Bienenhaltung bereit.
Für Imker bieten wir Bienenköniginnen oder Bienenvölker der Carnica-Sklenar Linie.
Weltweiter Versand von Wirtschafts- und Reinzuchtköniginnen
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Wirtschaftskönigin Carnica Sklenar
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Bienenvolk-Bienenstaat
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Die Honigbiene
Die Honigbiene (Apis mellifera, syn. Apis mellifica) ist weltweit verbreitet und gehört innerhalb der Familie der Bienen (Apidae, Stechimme) zur Insektenordung der Hautflügler, von denen 12.000 Arten bekannt sind. Eng verwandt ist sie mit den Solitärbienen, den Sandbienen und den Hummeln.
In Europa arbeiten die meisten Imker, je nach ihrer geografischen Lage, vor allem mit den Honigbienenrassen Apis mellifera carnica, Apis mellifera ligustica, Apis mellifera caucasia und die aus älteren europäischen Rassen gezüchtete Apis mellifera buckfast. Vereinzelt wird auch noch die Deutsche, Dunkle oder Nordische Biene, d. h. die Apis mellifera mellifera angetroffen, die urspünglich den ganzen mitteleuropäischen Raum bis weit nach Russland hinein heimisch war.
Nach wissenschaftlichen Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass sich die Honigbiene seit 25 Millionen Jahren kaum verändert hat. Einschlüsse in Bernstein weisen darauf hin, dass ihre Gestalt von den heutigen Honigbienen kaum abweicht. So kann die Honigbiene mit Recht noch als „Wildtier“ bezeichnet werden.
Die folgende Zeichnung gibt einen ersten Überblick über die Köperteile einer Arbeitsbiene: Kopf, Brust und Hinterleib. Sie schlüpft nach ihrer Verpuppung in der Wabenzelle als fertig entwickeltes Insekt. An dem Kopf der Biene befinden sich zwei großen Facettenaugen, die ein rasterartiges Gesamtbild erzeugen und dem „Sehen“ dienen. Mit ihnen kann die Biene sogar polarisiertes Licht wahrnehmen. Ihre Lieblingsfarben sind Orange, Gelb und Blau, sie kann aber auch Grün, Blaugürn, Blauviolett und sogar Ultraviolett unterscheiden. Interssanterweise verfügt die Biene noch über drei weitere, kleinere Punktaugen, die vor allem auf Lichtreize reagieren.
Da sich das ein großer Teil des Bienenlebens im dunklen Innern des Stocks abspielt, ist sie dort auf die tast- und geruchsempfindlichen Fühler angewiesen.
Zur Aufnahme des Nekats oder des Honigtaus dient ein so genannter „Rüssel“, der nach der Nahrungsaufnahme eingezogen werden kann. Die Mundwerkzeuge benötigt die Arbeitsbiene vor allem zur Bearbeitung des Wachses und für andere Nähr- und Putztätigkeiten im Stock.Im Brustkorb befindet sich das Zentrum des Bewegungsapparates, dabei dienen die drei Beinpaare nicht nur der Fortbewegung, sondern auch als Putz-, Pollensammel- und Transporteinrichtung. Dank der aerodynamischen Möglichkeiten ihrer beiden Flügelpaare kann die Biene sowohl ihre Flugrichtung als auch ihre Fluggeschwindigkeit varrieren. Sie beherrscht dabei den Geradeaus-, Steig- und Sinkflug sowie Kurven- und Kreisflug. Bei Windstille können die Bienen eine Geschwindigkeit von 8 m/s bzw. 29 km/h erreichen.
Im Hinterleib befinden sich das Herz- und Atemsystem, die Duft- und Wachsdrüsen, der Honigmagen, der Stachelapparat mit der Giftblase (Bienengift) sowie die Verdauungsorgane. In der Honigblase, die eigentlich eine Fortsetzung bzw. eine Erweiterung der Speiseröhre ist, kann die Biene 50 – 60 mm³ (40 – 70 mg) Nektar oder Honigtau transportieren.
Der Bienenstaat
Das soziale Gebilde „Bienenvolk“ bzw. „Bienenstaat“ benötigt für seinen dauerhafen Fortbestand dreierlei Wesen: die Königin, eine kleinere Anzahl an Drohnen und großes Heer von Arbeiterinnen.
Die Königin (Königinnenzucht) oder auch Weichsel genannt, ist das einzige vollkomme Weibchen im Volk und unterscheidet sich in ihrer Größe klar von den Arbeitsbienen oder Drohnen. Vor allem der lange, sich nach hinten verjüngende Hinterleib ähnlet dem Bau einer Wespe. Im Staat kommt ihr die Aufgabe zu, die Eier für den Nachwuchs aller drei Wesen zu legen. Dazu wird ihr vor allem in den Monaten Mai und Juni eine Legeleistung von 1200 bis 1500 Eiern pro Tag abverlangt. Unter solchen Bedingungen beträgt ihre Lebensdauer 3 bis 4 Jahre.
Die Königin entsteht wie die Arbeiterinnen aus einem befruchteten Ei, das aber in eine besonders große Zelle gelegt wird. Die Larve wird von den Arbeiterinnen mit einem speziellen, sehr nahrhaften Futtersaft versorgt, so dass die Königin innerhalb von 16 bis 17 Tagen schüpfen kann. Etwa 8 bis 10 Tage dannach verlässt die junge Königin ihren Stock zum Hochzeitsflug und nach erfolgreicher Begattung beginnt sie innerhalb von 3 bis 4 Tagen mit der Eiablage.Die Drohen, also die männlichen Wesen im Bienenvolk, sind viel breiter und stämmiger gebaut als die Königin und die Arbeiterinnen und haben auffallend große Facettenaugen. Sie entstehen aus den unbefruchteten Eiern und sind somit „genetisch reine“ Nachfahren der Königin. Bis zum Schlüpfen braucht der Drohn 24 Tage und ihm kommt nur eine einzige Aufgabe zu: Samen zu produzieren und der Königin zu übertragen. Zur Begattung treffen sich die Drohnen und Königinnen aus einem Umkreis von ca. 10 km auf ganz bestimmten Plätzen (Drohnensammelplätzen) in der freien Natur. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich dabei um radiästhetisch ausgericheten Plätzen. Diese werden in der Regel bei gutem Flugwetter in der Mittagszeit angeflogen. Nach der Begattung, die in ca. 10 m Höhe stattfindet, fällt der Drohn tot zu Boden. Die Königin jedoch paart sich weiter, durchschnittlich etwa 8 bis 10 mal. In der Zeit von April bis Juli sind in normal entwickleten Völkern ca. 1000 bis 2000 Drohnen pro Stock anzutreffen.
Da der Drohn zu den sonst lebensnotwendigen Verrichtungen nichts beiträgt, wird er im intakten Volk ab Juli nicht mehr gedultet. Er wäre im Winter ein nutzloser Ballast und so verweigern ihnen die Arbeiterinnen die Nahrungsaufnahme und treiben sie aus ihrem Stock.Die Arbeitsbienen
sind die kleineren und wahrhaft „bienenfleißigen“ Mitglieder des Volkes. Bei ihnen handelt es sich um
unterentwickelte Weibchen, deren Eierstöcke zwar vorhanden, aber klein sind und keine Eier produzieren. Von der Eiablage bis zum Schlüpfen benötigen die Arbeiterinnen 21 Tage. Dannach beginnt für sie ein arbeitsreiches, kurzes Leben von 4 bis 6 Wochen. Sie durchlaufen dabei verschiedene Stadien:
- In den ersten 3 Tagen reinigt sie die Zellen.
- Bis zu ihrem 13. Lebenstag pflegt sie die Brut.
- Danach ist die für die Sauberkeit und Ordnung im Stock sowie für die die Honigherstellung verantwortlich.
- Im Alter von 18 bis 20 Tagen verrichtet sie Wächterdienste.
- Erst dannach wird sie zur Flugbiene und trägt Nektar, Honigtau, Blütenstaub, Wasser und Propolis ein.
Findet eine Kundschafterin eine neue Trachtquelle, so bringt sie den Duft und eine Kostprobe des Nektars mit in den Stock und führt dort ihren Rund- oder Schwänzeltanz
auf. Wärend dieses Tanzes übermittelt sie die Flugrichtung zum Futterplatz ausgehend vom Stock als Winkel zum jeweiligen Sonnenstand sowie die Entferung zur Tracht durch Vibration auf der Wabe. Zusäztlich wird sie dabei von ihren Kolleginnen befühlt, ihre Bewegungen gehen einmal links herum und einmal rechts herum. Nach und nach wird die ganze Nachbarschaft aufgeregt und tippelt der Tänzerin hinterher.
Im Herbst, als Vorbereitung auf den Winter, vollzieht sich im Volk der Übergang von den kurzlebigen Sommerbienen zu den langlebigeren Winterbienen. Da bereits im Januar/Februar schon wieder mit der Aufzucht junger Arbeiterinnen begonnen wird, schützt das Volk die Bienenkönigin im inneren der so genannten „Wintertraube“. In den Wintermonaten liegt die Zahl der Arbeiterinnen bei etwa 10.000 bis 15.000 Bienen, sie steigt im Frühjahr dann aber rasant auf 50.000 bis 80.000 an.
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Bienentanz
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Wenn eine Sammelbiene von der Futtersuche zurückkommt, teilt sie ihren Stockgenossinnen durch einen Tanz mit, wo sie Nahrung gefunden hat.
Es gibt zwei verschiedene Tanzformen.
- Der Rundtanz zeigt eine Futterquelle in der Nähe bis etwa 100 Meter Entfernung vom Bienenstock an. Die Biene läuft dabei einen Kreis abwechselnd links- und rechtsherum. Je ergiebiger die Nahrungsquelle ist, desto lebhafter wird getanzt. Beim Rundtanz wird jedoch keine Richtungsangabe übermittelt.
- Bei weiter entfernt liegenden Futterquellen wird der Schwänzeltanz aufgeführt. Die Biene läuft dabei ein kurzes Stück geradeaus und kehrt auf einem Bogen zum Ausgangspunkt zurück. Der Bogen wird abwechselnd nach rechts und links ausgeführt. Der Winkel der Geraden zur Senkrechten entspricht dem Winkel zur Sonne, den die Bienen einhalten müssen, um zur Futterquelle zu kommen. Auf der Geraden vollführt die Biene mit dem Hinterleib eine Schwänzelbewegung, deren Wackelstärke die Ergiebigkeit der Futterquelle angibt. Die Tanzgeschwindigkeit bestimmt schließlich die Entfernung.
Andere Bienen laufen der tanzenden Biene hinterher, um die Informationen aufzunehmen. Gleichzeitig prägen sie sich den Geruch der gesammelten Nahrung ein, um gezielt zu den richtigen Blüten zu fliegen.
Erforschung
Der Bienentanz wurde bereits von Aristoteles beschrieben. Die Entschlüsselung gelang dem Verhaltensforscher Karl von Frisch, der 1973 dafür den Nobelpreis erhielt. Inzwischen gelang es auch, mit einem Roboter den Bienentanz nachzuahmen und so die Bienen in eine bestimmte Richtung losschicken.
Mögliche Erklärung für die Entstehung
Der Schwänzeltanz wird gerne von Kritikern der Evolutionstheorie als Gegenargument angeführt. Es ist auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen, wie sich mit Hilfe der Evolutionstheorie eine solch abstrakte Informationsübermittlung erklären lässt.
Entfernung
Eine Arbeiterin, die eine große Strecke zurücklegen musste, ist bei der Ankunft vermutlich erschöpfter als eine Biene, die Nahrung in der Nähe gefunden hat. Deshalb wird der Tanz weniger intensiv vorgetragen. Es wird durch den Tanz nicht die genaue Strecke angegeben, sondern die Schwierigkeit, das Ziel zu erreichen. Muß die Biene bei Gegenwind fliegen oder bergauf, so gibt sie eine größere Strecke an, als ohne diese Schwierigkeiten, da der Energieverbauch bis zur Nahrungsquelle angegeben wird.
Diese Angabe s.o. ist inzwischen überholt. Siehe Untersuchungen von Prof. Tautz Uni Würzburg. Danach registrieren die Bienen die Bewegungsmuster der im Flug vorbeiziehenden Bilder. Der Flug über eintönige Strecken (Felder) wird als kürzer interpretiert als der Flug z.B. zwischen dicht stehenden Bäumen.
Richtung
Viele Insektenarten sind in der Lage, sich am Sonnenstand zu orientieren und eine bestimmte Richtung einzuhalten, indem sie einen bestimmten Winkel zur Sonne einhalten. Bei Laufkäfern konnte nachgewiesen werden, dass sie sich in Abwesenheit von Licht an der Senkrechten orientieren. Dazu wurden sie auf eine kippbare waagerechte Unterlage gesetzt. Wenn sie in eine bestimmte Richtung liefen, wurde das Licht ausgeschaltet und gleichzeitig die Unterlage senkrecht gekippt. Die Käfer änderten ihre Richtung und liefen im gleichen Winkel zur Senkrechten weiter, den sie vorher zur Lichtquelle eingehalten hatten.
Der Fähigkeit, zwischen Winkel zur Sonne und Winkel zur Senkrechten einen Zusammenhang zu bilden, scheint also bei Insekten weiter verbreitet zu sein. Um zu untersuchen, ob es auch bei Bienen diesen Zusammenhang gibt, wurde im normalerweise dunklen Bienenstock eine Lichtquelle installiert. Daraufhin wurde die Richtung beim Schwänzeltanz relativ zur Lichtquelle angegeben. Wenn man einer zurückkehrenden Arbeiterbiene die Augen mit Schellack verklebte, so dass sie die Lampe nicht sehen konnte, orientierte sie sich an der Senkrechten. Alle anderen Bienen interpretierten den Tanz aber relativ zur Lichtquelle - und flogen in die falsche Richtung.
Vermutlich wurde der Schwänzeltanz ursprünglich vor dem Stock aufgeführt und die tatsächliche Richtung zur Sonne angegeben. Später wurde er ins Innere des Stocks verlegt und dabei die bereits vorhandene Fähigkeit zur Umorientierung ausgenutzt.
